Viruskrankheit PDF Drucken E-Mail

Keine höhere Gewalt

Weil auf Mauritius eine Viruskrankheit ausgebrochen war, flog der Urlauber nicht dorthin. Auf die Furcht folgte Frust: Es war rechtens, dass der Reiseveranstalter die Stornokosten in Höhe von 30 Prozent des Reisepreises einbehalten hatte.

Das Amtsgericht München (Aktenzeichen 114 C 19795/06) stufte das auf der Insel grassierende Chikungunya-Virus als harmlos ein. Deshalb habe es keinen Grund gegeben, wegen höherer Gewalt den Reisevertrag zu kündigen. Und auch generell sei das Risiko für Urlauber, auf Mauritius zu kranken, eher gering.