Amerikas aufregendstes Seebad PDF Drucken E-Mail

Sonne, Sand und jede Menge Drinks

Badespaß und Partys rund um die Uhr: Miami ist Amerikas aufregendstes Seebad  – und Wohnort zahlreicher Stars, die sich gerne an den Stränden oder beim Shopping  zeigen.

Jack Nicholson und Harrison Ford, Cameron Diaz und Al Pacino: Sie alle wohnen in Miami. Die Stars schätzen das Seebad aus den gleichen Gründen wie die zahlreichen Urlauber aus aller Welt: Es ist richtig was los.

Vor 25 Jahren erfand das Fernsehen Miami neu: Don Johnson und Philipp Michael Thomas jagten zu Jan Hammers Rhythmen im Ferrari Daytona in den Straßen von South Beach Verbrecher, immer perfekt gekleidet. „Tropicool“ nennt sich der Stil, den die TV-Serie „Miami Vice“ prägte – und der noch heute das öffentliche Bild der Stadt bestimmt.


Promifaktor: Sehr hoch

Mit der Kultserie um die Drogenfahnder Sonny Crockett und Ricardo Tubbs wurde Miami wieder Filmstadt – und plötzlich für zahlreiche Stars als Wohnort attraktiv. Jack Nicholson, Harrison Ford, Cameron Diaz, Al Pacino – sie alle besitzen dort ein Domizil. Tagsüber sieht man die VIPs mitunter in den angesagten Geschäften auf der Lincoln Road oder den Bal Harbour Shops. Abends geht es dann ins SET, das Mansion oder das Mynt, wo angesagte DJs die Sounds des Jahres 2009 auflegen. Wer rein will: Smart anziehen, sonst sagt der Türsteher „No!“
Mehr Infos zu den Clubs unter www.theopiumgroup.com und www.myntlounge.com.

Strandleben: Atlantik für alle

Strandurlauber müssen sich jeden Tag für einen von 16 Stränden im Großraum Miami entscheiden. Das fällt nicht immer leicht. Will ich es ruhig haben – wie am Bal Harbour Beach, wo es weder Rettungsschwimmer noch Duschen gibt? Oder brauche ich das volle Strandprogramm wie am South Beach? Vielleicht nackt baden? Das ist am Haulover Beach möglich – ungewöhnlich für die prüden USA. Familien mit Enkel und Opa fühlen sich am Grandon Beach wohl – dort gibt es sogar Strand-Rollstühle zu mieten.
Eine komplette Liste der Strände mit Beschreibung steht im Internet unter www.miamiandbeaches.com.

Einkaufen: Boutique und Bauernmarkt

Europäische Gefühle werden beim Bummel über die Lincoln Road geweckt, Miamis einziger Fußgängerzone. Zwischen Palmen, Springbrunnen und stilvollen Gebäuden reihen sich Nobel-Läden, Restaurants und Straßencafés aneinander. Diesel,  Steve Madden, Kiehl’s, Preview – alle angesagten Marken haben sich dort niedergelassen. Models und Prominente wie Tyra Banks sind Stammkunden im Kosmetiksalon Brownes & Co. Sonntags bringt ein Bauernmarkt noch mehr Leben in die Lincoln Road.

Autofrei bummeln lässt es sich auch in den großen eleganten Einkaufszentren wie der Mall The Village at Merrick Park mit ihren 115 Geschäften in Coral Gables. Sammelbecken der Edelboutiquen sind seit mehr als 40 Jahren die Bal Harbour Shops am nördlichsten Zipfel von Miami Beach und die kürzlich für 125 Millionen Euro erneuerte Dadeland Mall im Süden der Stadt. Schnäppchenjäger zieht es zu den Outlet-Zentren Dolphin Mall in der Nähe des Flughafens und in die Prime Factory Outlets eine halbe Autostunde südlich der Stadt.

Sightseeing: Miamis andere Seiten

Zu Wasser und zu Land führen die Miami Duck Tours ihre Gäste durch die Stadt. Mit dem Amphibienfahrzeug geht es zunächst durch Downtown und South Beach, dann taucht die „Ente“ ins Wasser und gleitet über die Biscayne Bay vorbei an den Luxusvillen der Reichen und Schönen.
Tickets für 24 Euro und Infos unter www.ducktoursmiami.com.

Kein Geheimtipp mehr, aber dennoch lohnend: Jimbo’s. Die zugerümpelte Hüttensiedlung auf Key Biscayne ist Treffpunkt von einheimischen Fischern – es gibt lebende Köder zu kaufen -, Bootsausflüglern und Bocciaspielern, die sich auf der überdachten Bahn heiße Kugelduelle liefern. Wirt Jimbo wird im April 82, seine Anlage mit den frei laufenden Hunden diente schon häufiger als Kulisse für Film- und Werbeaufnahmen.
Einen Einblick gibt es unter www.jimbosplace.com.

Nightlife: Essen und Ausgehen

Als Schmelztiegel der Kulturen bietet Miami einen ständig wachsenden Mix an kulinarischen Köstlichkeiten. Diese werden als „Floribbean“, „Tropical Infusion“ oder „Nuevo Latino“ vermarktet - mit Zutaten aus der karibischen, asisatischen und neuen amerikanischen Küche. Erste Adressen für Liebhaber dieses Kochstils sind Mark’s South Beach, Chef Allen’s, Norman’s und Ola, Ola Steak & Tapas.
Nach dem Essen ist die richtige Zeit für einen Bummel durch Little Havanna, den Stadtteil der Kubaner, die in den vergangenen 50 Jahren vor Castros Kommunismus flüchteten. Handgerollte Zigarren, starker Kaffee und Salsatempel wie das Hoy como Ayer locken Einheimische wie Touristen in das pittoreske Viertel.