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Giftige Tiere im Meere: Was tun?

Gar nicht so selten: Begegnungen mit giftigen Unterwasserbewohnern.

Es kommt immer wieder vor beim Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln: Begegnungen mit Quallen, giftigen Fischen oder Schlangen.

Was zu tun ist, weiß das Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. So sollte man beispielsweise nie ins Wasser gehen, wenn Quallen angeschwemmt werden – und auch nicht direkt über dem Sandboden schwimmen, da sich da gerne Stechrochen eingraben.

Auch ist es ratsam, „nichts anzufassen, was man nicht kennt“. Zudem warnen die Experten davor, in kleine Höhlen zu greifen und in große Höhlen hineinzutauchen – oder Tiere anzufassen, zu streicheln oder gar zu füttern.

Kommt es dennoch zu einem Stich oder Biss, ist als erstes angeraten, Panikreaktionen zu vermeiden, die betroffene Person aus dem Gefahrenbereich zu bringen - und nicht allein zu lassen. Dann gilt es, den lädierten Teil des Körpers ruhig zu stellen, damit sich das Gift nicht so schnell verbreitet - und Bewegungsschmerzen vermieden werden.

Ist der Betroffene nicht ansprechbar, ist eine stabile Seitenlage vonnöten, auch gehören Ringe und Armbänder abgenommen. Nicht ratsam ist es, die Wunde auszuschneiden, auszupressen oder auszusaugen – oder das Körperteil abzubinden. Auch extremes Erwärmen und Kühlen oder Alkohol sind tabu – vor allem aber sollte man sofort einen Arzt rufen und das Gifttier nach Möglichkeit identifizieren.