Reise-Rat


Souvenirs PDF Drucken E-Mail

Schachern um den besten Preis

Zum Souvenirkauf gehört in vielen Urlaubsländern das Feilschen. Die besten Tipps, dabei Erfolg zu haben.

Ob Flohmarkt oder orientalischer Basar: Nur wer feilscht, bekommt auch einen guten Preis.

Exotische Gewürze in Marokko oder die Lederjacke aus der Türkei: Steht der Preis nicht auf der Ware, gilt es zu schachern. Tipp Nummer eins: Urlauber sollten niemals ein zu starkes Interesse an einer Ware zeigen. Dies spielt nur dem Verkäufer in die Karten. Besser: Vorbeischlendern und „zufällig“ das Objekt der Begierde entdecken.

Der Shopbesitzer eröffnet die Verhandlungen in der Regel mit einem unrealistisch hohen Preis. Jetzt beginnt das eigentliche Feilschen. Gut fährt, wer mit einem Drittel des aufgerufenen Preises beginnt.

Ein probates Mittel: Die Qualität der Ware bemängeln, den Verkäufer mit günstigeren Angeboten anderer Händler konfrontieren - oder Bedenkzeit erbitten. Auch nicht schlecht: Einfach gehen. Dann purzeln häufig die Preise.

Die große Geste und das laute Jammern des Händlers gehören zum Feilschen. Deswegen: Immer die Ruhe bewahren. Es gibt keine Verpflichtung zum Kauf.

Ob der am Ende erzielte Preis wirklich ein Schnäppchen war, weiß nur der Verkäufer selbst. Aber: Ohne Profit gibt kein Händler seine Ware ab. Etwa die Hälfte des eingangs geforderten Preises ist meistens drin.

 
Italien PDF Drucken E-Mail

Einfach fürstlich

Oberitalien hat nicht nur besonders schöne Seen. Auch viele sehenswerte Burgen und Schlössern warten

Fast so schön wie die Seen: Oberitaliens Burgen und Schlösser.

Burg Taufers: Geisterzimmer und Verliese

Die mächtige Burg versperrt förmlich den Weg von Tauferertal ins Ahrntal, der einst als günstiger Handelweg nach Norden angesehen wurde. Die Dynastenburg der Herren von Taufers ist vollständig möbliert und sehr gut erhalten. www.tauferer.ahrntal.com.

Schloss Miramare: Blick aufs Meer von jedem Zimmer

Strahlend weiß leuchtet es schon von weitem: „Miramare“ heißt das Prunkstück auch deswegen, weil man tatsächlich von jedem Zimmer aus das Meer bewundern kann. Erzherzog Maximilian von Habsburg ließ es 1856 bis 1860 in der Nähe von Grignano errichten. www.castello-miramare.it.

Forte di Bard: Von Napoleon geschleift

Über der weiten Flussschleife der Dora Baltea thront auf einem mächtigen Fels die Forte di Bard. Ab 1242 befand sie sich im Besitz der Savoyer, Napoleons Truppen schleiften die Festung. 1990 begann die Restaurierung der Anlage. www.fortedibard.it.

Schloss Tirol: Figuren und verletzte Vögel

Die Anlage bei Meran wurde zwischen 1125 und 1140 von den Vinschgauer Grafen erbaut. Einmalig in seiner Art ist der romanische Figurenschmuck und das Pflegezentrum für verletzte Vögel - mit Flugvorführungen von Greifvögeln. www.schlosstirol.it.

 
Eine Bilderreise PDF Drucken E-Mail

Landidyllen wie gemalt

Künstlerkolonien zogen einst große Namen an. Heute kommen vor allem Touristen: Der Charme der Orte ist ungebrochen.

Deutschlands Künstlerkolonien haben noch immer was: Was früher Maler aus aller Welt inspirierte, lockt heute Touristen.

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Gewürzländer PDF Drucken E-Mail

Urlaub, wo der Pfeffer wächst

Gewürze sind ein beliebtes Mitbringsel von unterwegs. Wo was wächst – eine Weltreise für Geschmack und Gaumen.

Wer jemanden dorthin wünscht, wo der Pfeffer wächst, will ihn nicht mehr sehen. Dabei warten in diesen Regionen besondere Urlaubserlebnisse: Gewürzländer sind auch attraktive Reiseziele.

Anis

Brot oder Kuchen, Likör oder Süßigkeiten – das wahrscheinlich aus Ägypten stammende Gewürz ist bei Bäckern sehr beliebt. Wichtigste Anbaugebiete sind heute Spanien und die Türkei.

Arganöl

Flüssiges Gold Marokkos. Das Öl ist bei Spitzenköchen weltweit heiß begehrt. Der Arganbaum gedeiht nur im Südwesten des Landes und seine Mandeln werden für die Ölgewinnung handgepresst. Aus fünf Kilo Mandeln lässt sich ein Liter Öl gewinnen. Der hohe Aufwand und der geringe Ertrag machen es zu einem raren Gut. Der Literpreis liegt bei etwa 60 Euro.

Chili

Bei Chili denken viele Reisende an Indien oder Thailand. Weit gefehlt. Die scharfe Schote stammt aus Mittelamerika und wurde von Christoph Columbus aus Mexiko nach Europa gebracht. Die Portugiesen wiederum exportierten das Paprikagewächs nach Asien, wo es heutzutage überall angebaut wird.

Ingwer

Die kleinen Knollen stammen ursprünglich aus Indien und Indonesien, werden heutzutage aber auch in Vietnam, Thailand, Australien oder Marokko gepflanzt.

Koriander

Besonders Portugiesen und Tunesier schätzen den Geschmack von Koriander für Soßen, Füllungen oder zur Garnierung. Für den Heimgebrauch muss niemand weit fahren: das einjährige Kraut gibt es wie Petersilie oder Schnittlauch in jedem Blumen-Großhandel.

Kreuzkümmel

Seit biblischen Zeiten wird Kreuzkümmel – auch Cumin genannt - im südlichen Mittelmeerraum angebaut und geschätzt. Für asiatische und türkische Gerichte unentbehrlich!

Minze

Ohne ein Blatt frische Minze ist kein arabischer Tee komplett. Die robuste Pflanze wächst wild in ganz Kontinentaleuropa, kultiviert wird sie vor allem in Lunesien und Marokko.

Oregano

Der „Schmuck der Berge“, so die Bedeutung im griechischen, ist eines der bekanntesten Gewürze weltweit. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wächst das Küchenkraut in warmen Gefilden rund um den Globus. Besonders beliebt ist es in Italien – keine Pizza ohne Oregano.

Pfeffer

Wird jemand „ins Land, wo der Pfeffer wächst“ gewünscht, bedeutet das eine lange Reise. Die kleinen scharfen Kugeln stammen aus Südindien und Sri Lanka. Pfeffer war einst ein Luxusgut und einer der Gründe für Columbus’ Suche nach dem Seeweg nach Indien. Guter Pfeffer kommt heutzutage aber auch aus Marokko.

Safran

Das teuerste Gewürz der Welt. Ein Gramm Safran kostet zwischen vier und 15 Euro. Für das Gewürz werden nur die Blütenstempel einer bestimmten Krokusart genutzt. Die Ernte ist reine Handarbeit: Für ein Kilo Safran werden bis zu 150 000 Blüten gezupft. In Europa sind Spanien und die Türkei die größten Produzenten. Aber - die beste Qualität kommt aus der schweizerischen Gemeinde Mund.

Sumach

Gewürzsumach wächst wild in Sizilien und der Türkei. Dort wird er besonders gerne über Salate oder Fleischgerichte gestreut.

Vanille

Christoph Columbus brachte die Vanille von Mittelamerika nach Europa. Perfekte Anbaubedingungen und dadurch gute Qualitäten gibt es aber auch in tropischen Gegenden wie beispielsweise Bali.

 
Deutschland PDF Drucken E-Mail

Die schönsten Weinstraßen

Nun wird der neue Wein auf Flaschen gezogen: Ein Grund mehr für eine Spritztour zu den besten Tropfen der Republik.

Deutschlands Weinstraßen gehören zu den großen Themenrouten Europas: Sie führen nicht nur durch landschaftlich reizvolle Regionen, es warten auch viele gute Hotels und Restaurants.

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